Das gesetzliche Rentensystem -
so genial und ausgetüftelt es
sein mag - hat leider seine
Schwächen. Denn, die
Finanzierung des gesetzlichen
Rentensystems beruht auf dem
Umlageverfahren: Danach werden
die Aufwendungen der
Rentenversicherung aus den
aktuellen Einnahmen bestritten.
Das heißt, dass mit den
monatlichen Beiträgen der
sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten und der
Arbeitgeber die Renten
derjenigen gezahlt werden, die
heute im Ruhestand sind. Mit den
eingezahlten Beiträgen erwerben
die Versicherten bis zum
Renteneintritt eigene
Rentenansprüche. Für diese
künftigen Renten wiederum kommen
die nachfolgenden Generationen
mit ihren Beiträgen auf.
Der 1. Grund, der für den
Abschluss und Vergleich einer
fondsgebundenen
Rentenversicherung spricht:
Die Beitragseinnahmen der
gesetzlichen Rentenversicherung
reichen zur Finanzierung der
Ausgaben nicht aus - weil die
Rentenversicherung auch eine
Reihe von
gesamtgesellschaftlichen
Aufgaben erfüllt. Deshalb kommen
erhebliche Mittel aus dem
Bundeshaushalt hinzu, mit denen
der Bund letztlich die
Funktionsfähigkeit der
gesetzlichen Rentenversicherung
garantiert. Im Jahr 2006 waren
es zum Beispiel rund 78
Milliarden Euro. Diese Ausgaben
werden wahrscheinlich auf Dauer
nicht getragen werden können;
was zu unweigerlich zu einer
Rentenkürzung führen wird.
Der 2. Grund, der für den
Abschluss und Vergleich einer
fondsgebundenen
Rentenversicherung spricht:
In Deutschland werden den
Beitragszahlenden - unter
Anderem wegen niedriger
Geburtenraten und steigender
Lebenserwartung - in Zukunft
mehr Rentnerinnen und Rentner
gegenüberstehen. Während heute
noch annähernd vier Personen im
Alter von 20 bis 64 Jahren auf
eine Person ab 65 kommen, wird
das Verhältnis in 30 Jahren nur
noch zwei zu eins betragen.
Diese Prognosen stützen sich auf
die Erfahrungen der vergangenen
Jahrzehnte. Denn, bis zum so
genannten „Pillenknick“ gegen
Ende der Sechzigerjahre kamen in
Deutschland im rechnerischen
Durchschnitt 2,1 Kinder pro Frau
zur Welt. Damit blieb das
zahlenmäßige Verhältnis zwischen
den Generationen stabil. Seit
1975 hat sich die Geburtenrate
in den alten Bundesländern
jedoch bei nur noch 1,4 Kindern
eingependelt. Auch in den neuen
Bundesländern nähert sich die
Geburtenrate seit 1990 diesem
Wert an. Das hat zur Folge, dass
immer weniger Erwerbstätige
immer mehr Rentner tragen
müssen. Auch dass wird sich auf
Dauer keiner leisten können -
und auch das wird auf Dauer eine
Rentenkürzung nach sich ziehen.
Der 3. Grund, der für den
Abschluss und Vergleich einer
fondsgebundenen
Rentenversicherung spricht:
Der medizinische Fortschritt hat
erfreulicherweise dafür gesorgt,
dass die Menschen in Deutschland
immer länger leben. Die
Lebenserwartung ist in den
vergangenen Jahrzehnten stetig
gestiegen und hat mit zu einer
deutlichen Verlängerung der
Rentenbezugsdauer geführt. So
hat sich die durchschnittliche
Rentenbezugsdauer in den
vergangenen 40 Jahren um sieben
Jahre auf nunmehr rund 17 Jahre
erhöht. Es wird davon
ausgegangen, dass die
Lebenserwartung bis zum Jahr
2030 bei 65-jährigen Männern und
Frauen um gut 2 1/2 Jahre weiter
anwachsen wird. Aber die
Altersstruktur in Deutschland -
also das zahlenmäßige Verhältnis
zwischen der Beitragszahlenden
und Renten beziehenden
Generationen - gerät damit
zunehmend aus dem Gleichgewicht.
Kein Mensch weiß, wie lange das
so noch gut geht. Deshalb
sollten Sie mit zum Beispiel mit
einer fondsgebundenen
Rentenversicherung Ihre private
Altersvorsorge zusätzlich
ergänzen. |